Die Küchenplanung

Die Küchenplanung gestaltete sich für uns relativ simpel. In unserer Familie verfügen wir über viel Know How, so dass wir schnell der Überzeugung waren, eine Küche des Schwedischen Möbelherstellers zu planen und zu kaufen.
So haben wir uns ans Werk gemacht. Zwischendurch sind wir immer mal wieder an den handelsüblichen 3D-Programmen gescheitert. Wir hatten uns schlussendlich mit dem online verfügbaren Programm der Schweden zufriedengestellt.
Da wir den Grundriss unserer Küche schon hatten, konnten wir darauf aufbauend mit der Planung beginnen. Wir wussten ungefähr wieviel Platz die Küche hergeben muss und was unbedingt mit eingeplant werden soll.
Wir wollten nich auf ein breiteres Kochfeld und eine Kücheninsel verzichten. Des breitere Kochfeld ist eine ganz charmante Lösung für Familien, die viel kochen und mehr Platz auf dem Herd suchen. Die Kücheninsel ist sicher Geschmackssache, soll bei uns aber eine Art Treffpunkt in der Küche bzw. im Erdgeschoss darstellen. Außerdem sollte der Backofen auf Hüfthöhe und somit in einen Hochschrank intergrierbar sein.
Mit diesen Rahmenbedingungen fingen wir unsere Planung an und haben sie mit meinem Schwiegerpapa besprochen, sobald wir neue Ideen, Einfälle oder Überarbeitungen hatten. Es ist super, wenn jemand in der Familie solche Dinge beruflich macht, echt toll! Ein lieben Dank an dieser Stelle.
Nach ein paar Monaten war unsere Planung abgeschlossen. Wir wussten nun, welche Kosten auf uns zukommen werden und wie unsere Küche auf Papier aussieht

Trotzdem wollten wir uns auch ein ANgebot aus einem Küchenstudio geben lassen. Unsere Vorstellungen waren jetzt schon relativ fix. So waren wir gespannt, was uns das Küchenstudio bieten kann.
Der Termin war für uns beide recht enttäuschend. Wir hatten der Beraterin unsere aktuelle Planung vorab zur Verfügung gestellt. So kannte sie auch unser Budget, in dem wir uns in etwa bewegen und auch unsere Vorstellungen waren ihr nicht fremd.
Am Ende sah die Küche ähnlich aus, wie die des Schweden. Nur gefielen uns die Fronten, die Griffe und die Arbeitsplatte nicht, die zur Auswahl standen. Wir hatten in der Planung auch keine Elektrogeräte und keinen Aufbau kalkuliert. Trotzdem lag die Küche deutlich über dem Budget der favorisierten, bislang eigens geplanten Küche. Wir waren enttäuscht und blieben bei der Schwedenvariante.

Die Elektrogeräte werden wir größtenteils nicht vom Schweden beziehen. Das geplante Induktionsfeld soll breiter als ein Standardkochfeld sein, also 80 cm. Außerdem soll es über eine Flexzone verfügen und keine Touch-Bedienung haben. Eine Alternative zur Touch-Bedienung ist das Twist Pad eines bekannten Herstellers. Das ist ein Knopf, mit dem man alle Felder bedienen kann, der aber auch im Schrank verschwinden kann. Wir finden das eine gute, moderne Lösung für die Küche insbesondere wenn man Kinder im Haus hat.
Außerdem soll unser Backofen über eine Tür verfügen, die bei Bedarf im Schrank verschwinden kann. Das ist uns wichtig, da wir in der Mitte der Küche eine Kochinsel haben werden. Durch die Backofentür wird es aber stellenweise sehr eng. Wenn wir ein Modell wählen, bei dem die Tür im Schrank versenkbar ist, gibt uns das wieder mehr Raum in unserer Küche.
Bei den weiteren Geräten werden wir vergleichen und schauen, wo wir am Ende das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten werden.