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Der Innenausbau: Abdichtung Leerrohre und Warmwasserisolierung – Teil1

Wir glauben,  dass wenige Häuser ohne jegliche Probleme gebaut werden. So haben auch wir ein paar Beanstandungen, die seitens unserer Baufirma behoben werden müssen.

Ein aktuelles Thema sind die Abdichtungen der Leerrohre, die durch die Bodenplatte kommen. Erst wurden die Rohre gar nicht abgedichtet. Auf der Bodenplatte ist eine „Dachpappen“-Abdichtung verlegt worden, so dass aus dem Boden aufsteigende Feuchtigkeit nicht höher steigen könnte. Jedoch ist dies an den Leerrohren (zur Durchführung) ausgespart worden. Dies muss nun nachträglich abgedichtet werden.
Nach mehrmaligem Auffordern die Rohre vernünftig abzudichten, wurden die Rohre zumindest in Teilen mittlerweile abgedichtet. Wir sind gespannt, wann der Rest dann erfolgt.

Im oberen Bild ist nun auch der Gasanschluss im HAR zu sehen.

Ein weiteres Problem könnte eine falsche Isolierung der Warmwasserleitungen an Kreuzungspunkten sein. Das hätte zur Folge, dass beim Nichtbeheben eine Kältebrücke entsteht. Heißt … warm trifft auf kalt. Dadurch könnte Feuchtigkeit entstehen und im schlimmsten Fall irgendwann Schimmel. Unser Baubegleiter bemängelte auch diesen Punkt und bat zur Nachbesserung.

Der Innenausbau: Trockenbau, Sani und Elektro in Arbeit

Ach, es ist so schön. jedes Mal wenn wir auf unsere Baustelle fahren, ist etwas Neues zu sehen.
Dieses Mal waren verschiedene Gewerke zugange. Die Trockenbauer und Sani hatten weitergearbeitet. Auch der Elektriker hat mit seinen Arbeiten begonnen. Hier war es für uns interessant, wie die Planung, die wir mit ihm auf Papier durchgegangen sind, nun umgesetzt am Haus aussieht.

Wir fangen am besten mit den Bildern vom Trockenbau an 🙂 Hier ist es äußerst spannend für uns, endlich auch die Raumaufteilung des Obergeschosses zu sehen. Zu Beginn der Trockenbauphase konnten wir uns die Raumaufteilung gar nicht richtig vorstellen, da das komplette OG als ein Raum zu betrachten war. Nun stehen die Wände und wieder fragen wir uns, ob hier all unsere Möbel reinpassen. Im Musterhaus in Erkner (baugleich zu unserem Haus) sahen die Zimmer so geräumig aus.

Wie wir bereits erwähnten, hat auch die Sani-Firma weitergearbeitet. Dazu auch ein paar Bilder.

1 – oberes Bad mit Spülkasten
2 – oberes Bad Rohrleitungen
3 – Gäste-Bad mit Spülkasten

Zum Schluss möchten wir noch die Bilder der Elektroarbeiten zeigen.

1 – Leitungen in der Küche
2 – Leitungen im HAS
3 – Leitungen im Eingangsbereich
4 – Leitungen im Flur OG

Es wird 🙂

Die Bodenbeläge: Nur welche?

Am Wochenende hatte es uns in die Baumärkte rings um Werder und Umgebung getrieben. Uns beschäftigt nach wie vor, welchen Pflasterstein wir für unsere spätere Einfahrt nehmen möchten, welches Material wir für unsere Terrasse nächstes Frühjahr verwenden möchten und welches Laminat diesen Winter im Obergeschoss gelegt werden soll.

Das ist gar nicht so einfach. Die Auswahl ist riesig.
Es beginnt mit der Frage, welches Material man haben möchte, welche Farbe man selber mag (das hängt sicher auch von der späteren Gartengestaltung und der Farbgebung des Hauses ab) und nicht zuletzt was man ausgeben möchte.

Begonnen hatten wir in einem Baustoffhandel in Werder. Dort hatten wir uns schöne Anregungen holen können, da das Unternehmen eine kleine Ausstellung angelegt hatte, in der die verschiedenen Pflaster- und Terrassensteine in verschiedenen Anordnungen gezeigt wurden. Leider waren die Steine, die uns gefielen sehr kostspielig. 40 € /qm erschien uns eine Menge Geld. Im nächsten Baumarkt hatten wir dann einen ähnlichen Stein gefunden, der nur knapp die Hälfte kostet.
Wir stellen uns für unser Grundstück/Einfahrt einen gelb-orangenen Stein vor, der hoffentlich gut zu unserem orangefarbenen Häuschen passt. Der Stein darf auch etwas größer sein.

Für die Terrasse sind wir noch nicht fündig geworden. Da unser Haus leicht erhöht steht und wir zusätzlich noch ein wenig Gefälle überwinden müssen, suchen wir noch nach einer intelligenten Lösung, wie das Gefälle verarbeitet werden kann. Die Standard-Pflanzringe, die zur Überwindung von Gefälle genutzt werden können, gefallen mir persönlich gar nicht. An der Stelle suchen wir noch nach einer passenden Lösung und nach passenden Platten, die wir dann verlegen werden.

Da wir eh grad im Baumarkt unterwegs waren, hatten wir noch einen kurzen Abstecher in die Laminat- und Parkettabteilung gemacht. Hier werden wir uns sicher schnell einig. Zu dunkel sollte der Holzton nicht sein, da sonst die Räume schnell klein wirken. Leider bot der Baumarkt nicht das, was uns gefällt. Auch hier suchen wir weiter…
Wir werden weiter berichten.

1 – Die Pflastersteine des Baumarkts // die Orangenen sind unserer Favorit.
2 – Mögliche Terrasseneinfassungen // Alternativen zu den handelsüblichen Pflanzringen
3 – Das kostenintensive Pflaster
4 – Mögliche Terrassenplattenvariante

Der Mediengraben Teil1: Wasser, Abwasser und Gas sind gelegt

Diese Woche wurde nun endlich Wasser, Abwasser und Gas in unser Traumschloss gelegt.
Die Koordination dessen stellte sich als schwierig heraus. Die Gasfirma, die für Werder zuständig ist, hat derzeit eine Vorlaufzeit von ca. 6 Wochen. So waren wir gefragt, rechtzeitig die beiden Firmen zu koordinieren.
An sich hat alles ganz gut funktioniert.
Die Wasser- und Abwasserfirma wie auch der Wasser und Abwasserverband Werders war etwas verplant. Da mussten wir viel hinterhertelefonieren, nachhaken und nochmals nachhaken. Gefühlt wurden die Mails, die wir geschrieben hatten nie gelesen. 🙁

Umso überraschender war die reibungslose Herstellung des Gasanschlusses. Die Herren waren mit den Vorbereitungen sehr zufrieden und während der gesamten Zeit super entspannt. Die Straße wurde minimal geöffnet und im Anschluss direkt wieder geschlossen.

Am Ende wurden die Rohre gelegt und die Arbeit ist getan 🙂

An dem Tag hatten wir auch noch Besuch von einem unserer Gartenbewohner. Ist er nicht süß 🙂

Die Gerüstbrücke: Sinn oder Unsinn?!

Ich kann leider nicht anders, aber ich muss noch kurz ein paar Worte zum Thema Gerüstbrücke loswerden.

Dieses Thema „Gerüstbrücke“ begegnete uns zum ersten Mal im Planungsgespräch, als es um die endgültigen Details  für den Bauantrag und auch die Bemusterung ging. Den Bauvertrag hatten wir schon ein Jahr zuvor abgeschlossen. Dort wurde nicht mal im Ansatz von einer Gerüstbrücke gesprochen.
In unserem Gespräch wurde also gefragt, ob wir diese Gerüstbrücke für 285,00 € hinzukaufen möchten mit der Anmerkung, dass ohne Gerüstbrücke die Medien nicht ins Haus gelegt werden können. Ich empfand und empfinde das Thema nach wie vor als faden Beigeschmack. Mein erster Gedanke dazu war, wieso das Gerüst nicht gleich so aufgebaut wird, dass die Medien alle ins Haus gelegt werden können. Dafür bezahlt man schließlich eine Menge Geld. So richtig konnte man uns auch nicht erklären, was diese Gerüstbrücke so auszeichnet und so besonders macht.

Im Nachgang habe ich so allmählich verstanden, was die Gerüstbrücke kann. Ein längeres Stück des Gerüsts kann so ohne Träger, der auf dem Boden verankert wird, quasi schwebend das Gerüst halten. Es fehlen eine oder mehrere vertikale Bodenstützen, die durch eine horizontal verbaute Gerüstbrücke, dem Gerüst nach wie vor die notwendige Stabilität geben.

Das klingt soweit einleuchtend. Nur macht die Gerüstbrücke je nach Lage des Hauses und den Gegebenheiten vor Ort Sinn oder eben keinen Sinn. Bei uns macht sie keinen Sinn.
Wir hatten das Glück, dass die Gerüstbauer oder der Auftraggeber vergessen hatten, die Gerüstbrücke zu ordern. So hatten wir die Möglichkeit, die Gerüstbrücke abzubestellen und stattdessen einen Teilabbau des Gerüsts zu beauftragen.
Unsere Medien führen seitlich am Haus Richtung Straße vorbei. Dafür muss das Gerüst abgebaut werden. Da hilft auch keine Brücke.
Was mich wirklich, wirklich an dieser Stelle ärgert ist, dass in diesem besagten Gespräch erstens der Nutzen nicht wirklich erläutert werden konnte. Uns wurde nur gesagt, das brauchen wir ganz dringend, ohne geht nicht.
Zweitens wurde uns mitgeteilt, dass dieses Ding teuer wird, wenn man es nicht im Planungsgespräch sondern erst während des Baus beauftragt.
Drittens hätte die Planerin unserer Hausbaufirma sich mit unseren Grundstücksgegebenheiten und der Ausrichtung des Hauses bzw. HWR auseinandersetzen können. Auch sollte der Planung klar sein, dass wir die Medien nicht unter unserem künftigen Carport verlegen lassen werden. Nur ein kurzer Gedanke zur Logik und Gegebenheiten hätten gereicht, um recht schnell feststellen können, dass eine Gerüstbrücke für uns absoluter Unsinn ist.

Aber für die Medien sind wir als Bauherren zuständig. Vielleicht interessiert das an der Stelle deshalb nicht.  😕

Der Innenausbau: Der Trockenbau beginnt

Die Zeit rennt förmlich und mit unserem Haus geht es Stück für Stück voran. Das ist echt schön zu sehen.

Als wir jetzt wieder auf der Baustelle waren, begannen die Trockenbauer mit ihrer Arbeit. Die Regipsplatten und Trägerelemente wurden geliefert und auch die Dämmwolle für die Zwischensparren wurde mittlerweile fast vollständig verarbeitet. Hier war uns wichtig zu wissen, ob auch die korrekte Stärke verbaut wurde, da wir eine dickere Dämmung gewählt hatten. Aber das hatte alles seine Richtigkeit.
Der nächste Schritt ist dann wohl das Verkleiden der Wände wie auch das Stellen der Trennwände. Dann haben wir einen weiteren Eindruck, wie unser Obergeschoss ausschauen wird 🙂

1 – Zwischensparrendämmung im verarbeiteten Zustand
2 – Material für den Trockenbau
3 – Dämmwolle
4 – Der nun sichere Weg ins Obergeschoss 🙂

Der Rohbau: Das Haupthaar wird dichter :-)

Am Wochenende haben wir mal wieder den Weg zu unserem künftigen Heim gefunden. 😉

Die Dacheindeckung ist fast abgeschlossen. Wir hatten uns ja für einen engobierten Dachziegel entschieden. Wir sind extrem schwer verliebt in unsere Dachziegel. Es sieht einfach so schön aus. Echt herrlich.
Die Solarkollektoren haben auch den Weg aufs Dach gefunden und unser Schornstein glänzt auch in seiner vollen Pracht.  😀

Und hier nochmal die Fenster…

Außerdem haben wir begonnen, den Dachkasten zu streichen. Das wollten wir in Eigenleistung machen. Es wird Schritt für Schritt.

Der Innenausbau: Sani hat begonnen

Als das Dach und die Fenster eingesetzt wurden, hatte die Sanitärfirma auch bereits begonnen die ersten Vorarbeiten zu machen. Im Moment wartet die Firma noch auf die Trockenbauer. Die sollen aber nächste Woche Mittwoch mit Ihren Arbeiten beginnen.

Hier noch ein paar Schnappschüsse:

Erfreulich ist, dass unsere Duschwand im Gästebad nun versetzt wurde, da die Dusche sonst zu schmal gewesen wäre. Damit wurde der erste, kleinere Fehler behoben. Wir hoffen, dass nicht viele weitere folgen 😉 .

Der Rohbau: Unserem Dach wachsen Haare und Augen hat es jetzt auch :-)

Es ist immer wieder schön, wenn wir herausfahren und wieder ein neuer Baufortschritt zu beobachten ist.

Heute waren die Dachdecker fleißig am Schuften und auch der Fensterbauer hat nach einigen Umwegen den Weg zu uns gefunden, was uns sehr gefreut hat. Unglücklicherweise hat ein Fenster samt Rollo nicht gepasst und unsere Terrassentür sollte genau spiegelverkehrt zu öffnen sein. Da sind wir grad in der Klärung.

Hier seht ihr noch unsere schöne Eingangstür 🙂 .

Und hier noch das nicht ganz passende Küchenfenster  😕

 

Der Innenausbau: Schweißbahn verlegt

Diese Woche sollte so viel passieren und irgendwie ist nichts so richtig vorangegangen am Bau. Das ist das erste Mal, dass wir so eine Art „Baustopp“ erleben. In der Woche in der unser Richtfest war, hatten die Dachdecker noch an der Dachlattung gearbeitet. Diese liegt nun seit einer Woche unvollendet brach.
Die Fenster sind nicht eingesetzt. Hoffentlich werden sie nicht beschädigt. Eines ist ja schon kaputt gegangen.
Elektro und Sanitär stehen in den Startlöchern, warten aber auch darauf, dass die Fenster und Türen eingesetzt werden.
Die Zwischensparrendämmung wurde auch nicht gemacht.

Nur die Schweißbahn im Erdgeschoss wurde verlegt. Für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig, was diese Woche passiert ist.