Archiv der Kategorie: Planung und Kauf

Die Bodenbeläge – Teil 3: Nur welche im Haus?

Über den gesamten Hausbau waren wir uns oft schnell in fast allem einig. In fast allem…
Die Fliesenauswahl war für uns dann doch eine Geduldsprobe.
Uns wurde schon mit Vertragsabschluss seitens unserer Hausbaufirma mitgeteilt, dass wir Fliesen von Raab Karcher oder Kerana beziehen müssen. Anfang des Jahres waren wir dann bei Raab Karcher und hatten uns dort eigentlich schon entschieden. Wir hattten Musterfliesen bestellt und diese zu Hause unter „normalem“ Licht betrachtet. Bis auf die Flurfliese fand ich unsere Auswahl in Ordnung, aber es hatte bei mir nicht der WOW-Effekt eingesetzt. So strich die Zeit ins Land.

1 – künftige Wohnzimmerfliese
2 – künftige Flur- und Gästebadfliese

Anfang Oktober hatten wir das erste Mal mit unserem Fliesenleger Kontakt aufgenommen. Dieser hatte uns u.a. mitgeteilt, dass es ihm im Grunde egal ist, wo die Fliesen herkommen. Also hatten wir nochmal unseren Vertrag gewälzt und tatsächlich … es steht nirgendwo, von welchem Anbieter wir unseren Bodenbelag für das Haus beziehen müssen.
Da Raab Karcher ziemlich ordentliche Preise abruft, hab ich mir das nicht zweimal sagen lassen und hab eine Vorabrecherche bei Hornbach gemacht. Es gab einige Fliesen, die ich mir in unserem künftigen Eigenheim vorstellen konnte. Ein paar Tage später bin ich mit meinem Mann nochmal zu Hornbach. Wir hatten uns umgeschaut und erste Musterfliesen mit nach Hause genommen. Erschreckender Weise muss das Licht in dem Hornbach ein sehr merkwürdiges sein. Die Fliesen sahen bei uns zu Hause von der Farbgebung alle einen Ticken anders aus.

Fliesenauswahl aus unserem Hornbach // rechts und links zum Vergleich die Fliesen von Raab Karcher

Nachdem wir beide eine Nacht drüber geschlafen hatten, hatte mich mein Mann nochmal zu Hornbach geschickt, um eine bestimmte Fliese mitzubringen. Im Gepäck hatte ich am Ende vier weitere Musterfliesen. Unsere gesammelten Musterfliesen hätten wahrscheinlich schon für unseren HWR gereicht ;-). Am Abend hat mein Mann die Fliesen dann noch dem Alltagstest unterzogen und Gegenstände aus einer bestimmten Höhe auf die Fliesen fallen lassen. Dabei hatten wir festgestellt, dass die ausgesuchte Küchenfliese uns wahrscheinlich nicht lange Freude bereiten wird, da unter der braun marmorierten Oberfläche leider grau zum Vorschein kam. Grade die Küche ist der Platz im Haus, der für Gegenstände die den Weg nach unten suchen, prädestiniert ist. So waren wir weiter auf der Suche nach der perfekten Fliese für die Küche. Der Rest war ja schon in Sack und Tüten … dachten wir. Denn am nächsten Morgen schwankte zumindest ich noch mit der Auswahl der Fliesen. Meine Idee war, noch zu Bauhaus zu fahren.

1 – eventuelle Bodenfliese für die Küche (Bruchtest schon durchgeführt)
2 – evenuelle Bodenfliese für die Küche mit Bruchkante 🙁
3 – eventuelle Bodenfliese für Flur und Gästebad (Bruchtest schon durchgeführt)
4 – eventuelle Bodenfliese für Flur und Gästebad (Bruchtest schon durchgeführt und bestanden 🙂

Am Freitag hatten wir dann in aller Früh den Termin mit dem Fliesenleger. Wir hatten soweit alles besprochen und ihm auch mitgeteilt, dass wir uns noch nicht final für die Fliesen in den entsprechenden Räumen entschieden haben.  Von Sockelleisten hatte er uns abgeraten, da das Silikon später Risse bekommt, da der Fußboden sich nochmal setzt und seine Preisliste auch sehr teuer ist. Hat er witzigerweise selbst gesagt. Für die Küche gab er uns den Tipp uns die „Tiger Oak“ bei Kerana mal anzuschauen. Also erst zu Kerana und dann zu Bauhaus. Das wird ein langer Tag, dachte ich.
Auf den Mittag bin ich dann zu Kerana gefahren. Ich kam rein und war überwältigt von der Auswahl. Ein Glück wurde ich von einem super Team beraten. So nahm man mich an die Hand. Ich habe mein Anliegen geäußert. Mir schwebte für den Wohn-/Ess-/Küchenbereich eine Fliese in Holzoptik vor. Meinem Mann wäre es für die Fläche (imemrhin fast 55 qm) zu viel Holzoptik. Der Kompromiss liegt irgendwo zwischen ein bisschen braun und modernem grau mit Holzstruktur. Im Flur und im Gästebad sollte es eine große, rechteckige Fliese in beige gemuschelt sein, die aber zur Wohnzimmerfliese passt. Den preislichen Rahmen hatten wir vorher auch abgesteckt. Auf Los gings Los. Der Berater zeigte mir die Varianten, die meinen Vorstellungen entsprachen und auch im Budget waren. Da ich die Entscheidung nicht allein treffen konnte, hatte ich meinen Mann angerufen und den geplanten Bauhaustermin abgesagt, mit der Bitte doch zu Kerana nach Potsdam zu kommen und dem Beisatz, dass ich soeben unsere komplette Fliesenplanung (eigentlich wollten wir ja nur eine Küchenfliese haben ;-)) über Bord geworfen habe.
Eine Stunde später standen wir dann zusammen vor dem Kundenberater. Nach einer perfekten Beratung und geschlagene zwei Stunden später hatten wir unser Haus gedanklich mit Fliesen ausgestattet, die uns beiden gefallen haben. Mein Mann fand nun plötzlich Gefallen an der Fliese in Holzoptik im Braunton und ich hatte mich dolle in die bereits erwähnte graue „Kompromisfliese“ verliebt. Total ko und mit weiteren Musterfliesen im Gepäck sind wir dann abends nach Hause gefahren. Dieses Mal haben uns die Fliesen am nächsten Tag immernoch zugesagt. Auch im Haus haben sie gestrahlt. Das war eine ganz schön schwere Entscheidung. Nun hoffen wir, dass es auch wirklich die richtigen Fliesen sind :-).

1-  v.l.n.r.: Unsere endgültige Auswahl von Kerana // weiße Wandfliese mit etwas Muster für das Gästebad, Bodenfliese für den Flur und das Gästebad, optionale Fliese für den Wohn- / Ess- / Küchenbereich, die tolle grau-leicht braun gemuschelte Fliese in Holzoptik
2 – unser Fliesensammelsorium verteilt in unserem künftigen Wohnzimmer

Bei keinem Thema waren wir so uneins und unentschlossen wie bei den Fliesen. Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben.

Die Bodenbeläge: Nur welche?

Am Wochenende hatte es uns in die Baumärkte rings um Werder und Umgebung getrieben. Uns beschäftigt nach wie vor, welchen Pflasterstein wir für unsere spätere Einfahrt nehmen möchten, welches Material wir für unsere Terrasse nächstes Frühjahr verwenden möchten und welches Laminat diesen Winter im Obergeschoss gelegt werden soll.

Das ist gar nicht so einfach. Die Auswahl ist riesig.
Es beginnt mit der Frage, welches Material man haben möchte, welche Farbe man selber mag (das hängt sicher auch von der späteren Gartengestaltung und der Farbgebung des Hauses ab) und nicht zuletzt was man ausgeben möchte.

Begonnen hatten wir in einem Baustoffhandel in Werder. Dort hatten wir uns schöne Anregungen holen können, da das Unternehmen eine kleine Ausstellung angelegt hatte, in der die verschiedenen Pflaster- und Terrassensteine in verschiedenen Anordnungen gezeigt wurden. Leider waren die Steine, die uns gefielen sehr kostspielig. 40 € /qm erschien uns eine Menge Geld. Im nächsten Baumarkt hatten wir dann einen ähnlichen Stein gefunden, der nur knapp die Hälfte kostet.
Wir stellen uns für unser Grundstück/Einfahrt einen gelb-orangenen Stein vor, der hoffentlich gut zu unserem orangefarbenen Häuschen passt. Der Stein darf auch etwas größer sein.

Für die Terrasse sind wir noch nicht fündig geworden. Da unser Haus leicht erhöht steht und wir zusätzlich noch ein wenig Gefälle überwinden müssen, suchen wir noch nach einer intelligenten Lösung, wie das Gefälle verarbeitet werden kann. Die Standard-Pflanzringe, die zur Überwindung von Gefälle genutzt werden können, gefallen mir persönlich gar nicht. An der Stelle suchen wir noch nach einer passenden Lösung und nach passenden Platten, die wir dann verlegen werden.

Da wir eh grad im Baumarkt unterwegs waren, hatten wir noch einen kurzen Abstecher in die Laminat- und Parkettabteilung gemacht. Hier werden wir uns sicher schnell einig. Zu dunkel sollte der Holzton nicht sein, da sonst die Räume schnell klein wirken. Leider bot der Baumarkt nicht das, was uns gefällt. Auch hier suchen wir weiter…
Wir werden weiter berichten.

1 – Die Pflastersteine des Baumarkts // die Orangenen sind unserer Favorit.
2 – Mögliche Terrasseneinfassungen // Alternativen zu den handelsüblichen Pflanzringen
3 – Das kostenintensive Pflaster
4 – Mögliche Terrassenplattenvariante

Die Gerüstbrücke: Sinn oder Unsinn?!

Ich kann leider nicht anders, aber ich muss noch kurz ein paar Worte zum Thema Gerüstbrücke loswerden.

Dieses Thema „Gerüstbrücke“ begegnete uns zum ersten Mal im Planungsgespräch, als es um die endgültigen Details  für den Bauantrag und auch die Bemusterung ging. Den Bauvertrag hatten wir schon ein Jahr zuvor abgeschlossen. Dort wurde nicht mal im Ansatz von einer Gerüstbrücke gesprochen.
In unserem Gespräch wurde also gefragt, ob wir diese Gerüstbrücke für 285,00 € hinzukaufen möchten mit der Anmerkung, dass ohne Gerüstbrücke die Medien nicht ins Haus gelegt werden können. Ich empfand und empfinde das Thema nach wie vor als faden Beigeschmack. Mein erster Gedanke dazu war, wieso das Gerüst nicht gleich so aufgebaut wird, dass die Medien alle ins Haus gelegt werden können. Dafür bezahlt man schließlich eine Menge Geld. So richtig konnte man uns auch nicht erklären, was diese Gerüstbrücke so auszeichnet und so besonders macht.

Im Nachgang habe ich so allmählich verstanden, was die Gerüstbrücke kann. Ein längeres Stück des Gerüsts kann so ohne Träger, der auf dem Boden verankert wird, quasi schwebend das Gerüst halten. Es fehlen eine oder mehrere vertikale Bodenstützen, die durch eine horizontal verbaute Gerüstbrücke, dem Gerüst nach wie vor die notwendige Stabilität geben.

Das klingt soweit einleuchtend. Nur macht die Gerüstbrücke je nach Lage des Hauses und den Gegebenheiten vor Ort Sinn oder eben keinen Sinn. Bei uns macht sie keinen Sinn.
Wir hatten das Glück, dass die Gerüstbauer oder der Auftraggeber vergessen hatten, die Gerüstbrücke zu ordern. So hatten wir die Möglichkeit, die Gerüstbrücke abzubestellen und stattdessen einen Teilabbau des Gerüsts zu beauftragen.
Unsere Medien führen seitlich am Haus Richtung Straße vorbei. Dafür muss das Gerüst abgebaut werden. Da hilft auch keine Brücke.
Was mich wirklich, wirklich an dieser Stelle ärgert ist, dass in diesem besagten Gespräch erstens der Nutzen nicht wirklich erläutert werden konnte. Uns wurde nur gesagt, das brauchen wir ganz dringend, ohne geht nicht.
Zweitens wurde uns mitgeteilt, dass dieses Ding teuer wird, wenn man es nicht im Planungsgespräch sondern erst während des Baus beauftragt.
Drittens hätte die Planerin unserer Hausbaufirma sich mit unseren Grundstücksgegebenheiten und der Ausrichtung des Hauses bzw. HWR auseinandersetzen können. Auch sollte der Planung klar sein, dass wir die Medien nicht unter unserem künftigen Carport verlegen lassen werden. Nur ein kurzer Gedanke zur Logik und Gegebenheiten hätten gereicht, um recht schnell feststellen können, dass eine Gerüstbrücke für uns absoluter Unsinn ist.

Aber für die Medien sind wir als Bauherren zuständig. Vielleicht interessiert das an der Stelle deshalb nicht.  😕

Das Grundstück: Fluch oder Segen?!

Hier folgt jetzt noch eine kleine Anekdote zu unserem Traum an Grundstück, welches wir ins Auge gefasst hatten.
Bereits im Juni 2014 kam das Grundstück ins Gespräch, für welches wir uns am Ende entschieden hatten. Eigentlich sollte zu dem Zeitpunkt seitens unserer Hausbaufirma alles geregelt werden. Nur kann man nicht alle Eventualitäten ausschließen. So kam es, dass jemand Einspruch gegen die Bebauung eingelegt hatte, kurz bevor der Notartermin für unseren Bauträger anstand. Solche Tatbestände werden von den Ämtern in der Regel geprüft … und das kann dauern.
So verging ein weiteres halbes Jahr, ohne dass für uns sichtbar etwas passierte. Vernünftige Grundstücke, die unseren Vorstellungen entsprachen und nicht mit zu vielen Kompromissen verbunden waren, hat der Markt in der Zwischenzeit auch nicht angeboten. So haarten wir uns im Warten. Darin waren wir nun schon geübt.


Ein oder zwei Tage vor Weihnachten 2014 erhielten wir von unserer Bauberaterin von Town und Country die freudige Botschaft, dass nun alles geregelt ist und dem Kauf des Grundstücks nichts mehr im Wege steht. Das war ein großartiges Weihnachtsgeschenk.
Im Februar hatten wir dann die Reservierungsgebühr für das Grundstück überwiesen und die damit einhergehenden Formalitäten geregelt.
Es folgte eine Tortour aus für uns nicht nachvollziehbaren Verzögerungen, die zum Teil auf Kappe der verschiedenen Notatriate und der Ämter (Bauamt, Grundbuchamt) ging.
So hatte unser Bearbeiter beim Grundbuchamt nach jeder Rückkehr aus dem Urlaub oder Krankheit andere Anforderungen an unseren Bauantrag bzw die später damit verbundenen Eintragungen ins das Grundblatt. Mit jeder neuen Anforderung kam ungünstiger Weise auch eine neue Frist bis zu wann, die Unterlagen vollständig sein sollen, da sonst der Bauantrag abgelehnt wird.
Dummerweise fing irgendwann das Jahr 2016 an und damit die neue ENEV. Bauanträge aus dem alten Jahr waren nicht betroffen. So hofften wir, dass unser Schbearbeiter sich eines Tages besinnt und die Genehmigung verschickt. Ein neuer Bauantrag wäre mit erheblichen, zusätzlichen Kosten verbunden gewesen. Wir hätten komplett einmal in die Planung des Hauses zurück gemusst aufgrund der erhöten Anforderungen an die Häuser.
Das hat uns viele, viele Nerven gekostet und graue Haar gebracht. Gefühlt hängt es sehr am Bearbeiter und vieles wird mit Willkür entschieden, auf die wir als Bauherren einfach keinen Einfluss haben.
Unser Alptraum der Bürokratie endete schließlich am 26.04.2016. An dem Tag hielten wir endlich den Bauantrag in den Händen. Ein ziemlich surreales Gefühl, wenn man die Strapazen davor betrachtet und laut Bauamt und Schreiben von zwei Wochen vorher noch Unterlagen und Informationen fehlten, die aber tatsächlich schon längst dort vorlagen.

Betreuung durch den Bauherrenschutzbund

Auch wir stellten uns die Frage, wie wir unseren Hausbau fachmännisch begleiten können. Da mein Mann Informatiker ist und ich aus dem Finanzbereich komme, haben wir beide wenig bis keine Ahnung, worauf man beim Hausbau achten muss. Allerdings nimmt man einfach zu viel Geld in die Hand. Deshalb wollen wir unseren Hausbau auf jeden Fall fachmännisch begleiten lassen. Wir wussten, dass es Baubegleiter gibt, aber hier soll es wohl auch ein paar schwarze Schafe geben. Nach einiger Recherche sind wir auf den Bauherrenschutzbund gestoßen. Das ist die Alternative zu TÜV und DEKRA. Zudem ist der Bauherrenschutzbund für Privatpersonen günstiger als gerade Genannte. Positiv ist auch, dass die Prüfer in den Bauherrenschutzbund berufen werden und regelmäßig Schulungen besuchen, um auf dem aktuellen Stand zu sein.

Wir haben uns nach einem Termin beim Bauherrenschutzbund mit unserem künftigen Baugutachter dazu entschieden, unseren Bau von ihm begleiten zu lassen. Wir hoffen, dass dadurch Mängel schnell gefunden und auch zügig behoben werden und unser Haus weitestgehend ohne Mängel fertiggestellt wird.
Wir sind gespannt.

Die Küchenplanung

Die Küchenplanung gestaltete sich für uns relativ simpel. In unserer Familie verfügen wir über viel Know How, so dass wir schnell der Überzeugung waren, eine Küche des Schwedischen Möbelherstellers zu planen und zu kaufen.
So haben wir uns ans Werk gemacht. Zwischendurch sind wir immer mal wieder an den handelsüblichen 3D-Programmen gescheitert. Wir hatten uns schlussendlich mit dem online verfügbaren Programm der Schweden zufriedengestellt.
Da wir den Grundriss unserer Küche schon hatten, konnten wir darauf aufbauend mit der Planung beginnen. Wir wussten ungefähr wieviel Platz die Küche hergeben muss und was unbedingt mit eingeplant werden soll.
Wir wollten nich auf ein breiteres Kochfeld und eine Kücheninsel verzichten. Des breitere Kochfeld ist eine ganz charmante Lösung für Familien, die viel kochen und mehr Platz auf dem Herd suchen. Die Kücheninsel ist sicher Geschmackssache, soll bei uns aber eine Art Treffpunkt in der Küche bzw. im Erdgeschoss darstellen. Außerdem sollte der Backofen auf Hüfthöhe und somit in einen Hochschrank intergrierbar sein.
Mit diesen Rahmenbedingungen fingen wir unsere Planung an und haben sie mit meinem Schwiegerpapa besprochen, sobald wir neue Ideen, Einfälle oder Überarbeitungen hatten. Es ist super, wenn jemand in der Familie solche Dinge beruflich macht, echt toll! Ein lieben Dank an dieser Stelle.
Nach ein paar Monaten war unsere Planung abgeschlossen. Wir wussten nun, welche Kosten auf uns zukommen werden und wie unsere Küche auf Papier aussieht

Trotzdem wollten wir uns auch ein ANgebot aus einem Küchenstudio geben lassen. Unsere Vorstellungen waren jetzt schon relativ fix. So waren wir gespannt, was uns das Küchenstudio bieten kann.
Der Termin war für uns beide recht enttäuschend. Wir hatten der Beraterin unsere aktuelle Planung vorab zur Verfügung gestellt. So kannte sie auch unser Budget, in dem wir uns in etwa bewegen und auch unsere Vorstellungen waren ihr nicht fremd.
Am Ende sah die Küche ähnlich aus, wie die des Schweden. Nur gefielen uns die Fronten, die Griffe und die Arbeitsplatte nicht, die zur Auswahl standen. Wir hatten in der Planung auch keine Elektrogeräte und keinen Aufbau kalkuliert. Trotzdem lag die Küche deutlich über dem Budget der favorisierten, bislang eigens geplanten Küche. Wir waren enttäuscht und blieben bei der Schwedenvariante.

Die Elektrogeräte werden wir größtenteils nicht vom Schweden beziehen. Das geplante Induktionsfeld soll breiter als ein Standardkochfeld sein, also 80 cm. Außerdem soll es über eine Flexzone verfügen und keine Touch-Bedienung haben. Eine Alternative zur Touch-Bedienung ist das Twist Pad eines bekannten Herstellers. Das ist ein Knopf, mit dem man alle Felder bedienen kann, der aber auch im Schrank verschwinden kann. Wir finden das eine gute, moderne Lösung für die Küche insbesondere wenn man Kinder im Haus hat.
Außerdem soll unser Backofen über eine Tür verfügen, die bei Bedarf im Schrank verschwinden kann. Das ist uns wichtig, da wir in der Mitte der Küche eine Kochinsel haben werden. Durch die Backofentür wird es aber stellenweise sehr eng. Wenn wir ein Modell wählen, bei dem die Tür im Schrank versenkbar ist, gibt uns das wieder mehr Raum in unserer Küche.
Bei den weiteren Geräten werden wir vergleichen und schauen, wo wir am Ende das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten werden.

Der Weg zum Bauvertrag

Die ersten Termine mit unserer künftigen Hausbaufirma bestanden darin, festzuhalten, welchen Haustyp wir uns vorstellen können und welche Sonderwünsche wir haben, um so die Rahmenbedingungen für unseren Vertrag zu schaffen und auch zu schauen, bei welche Summe wir landen. Nachdem wir uns für die zusätzlichen Positionen entschieden hatten, hatten wir auch relativ schnell den Vertragsentwurf in unserem Mailpostfach. Wir hatten den Vertrag selbst natürlich mehrmals gegengelesen, aber auch noch von unserem Onkel, der selbst tiefgehende Erfahrung auf dem Bau hat. Wir hatten schnell festgestellt, dass der Vertrag an sich ein wenig veränderbares Dokument für unsere Hausbaufirma war. Manche Ergänzungen, die wir uns gewünscht hatten, wurden trotzdem ergänzt oder verändert.
Nachdem die Anpassungen eingepflegt wurden, war der Vertrag unterschriftsreif.
Am Tag der Unterzeichnung wurde uns dann eine Flasche Sekt überreicht.
Na dann kanns ja losgehen :-). Fehlt nur noch das Grundstück.

 

erster Vertragsentwurf

  • Gegenlesen
  • Anpassungen im Vertrag
  • Sonderwünsche, welche haben wir tatsächlich genommen)
  • Transparenz und Aufschlüsselung der Kosten
  • Unterschrift (Flasche Sekt zur Unterschrift)