Der Innenausbau: Schweißbahn verlegt

Diese Woche sollte so viel passieren und irgendwie ist nichts so richtig vorangegangen am Bau. Das ist das erste Mal, dass wir so eine Art „Baustopp“ erleben. In der Woche in der unser Richtfest war, hatten die Dachdecker noch an der Dachlattung gearbeitet. Diese liegt nun seit einer Woche unvollendet brach.
Die Fenster sind nicht eingesetzt. Hoffentlich werden sie nicht beschädigt. Eines ist ja schon kaputt gegangen.
Elektro und Sanitär stehen in den Startlöchern, warten aber auch darauf, dass die Fenster und Türen eingesetzt werden.
Die Zwischensparrendämmung wurde auch nicht gemacht.

Nur die Schweißbahn im Erdgeschoss wurde verlegt. Für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig, was diese Woche passiert ist.

Der Rohbau: Fenster und Dachziegel wurden geliefert

Letzte Woche wurden unsere Fenster geliefert. Wir warten nun gespannt, dass die Fenster endlich eingebaut werden. Laut Rücksprache mit unserer Bauleiterin ist wohl momentan der Fensterbauer krank. Es steht nun in den Sternen, ob unsere Fenster endlich am 02.08.2016 eingesetzt werden. Nur muss es diese Woche passieren, da wir die Gewerke Gas und Wasser auf die nächsten beiden Wochen koordiniert haben. Die Gewerke fangen aber erst an zu arbeiten, wenn sie ein verschlossenes Haus vorfinden. Ein Fenster ist gesprungen. Das wurde von T&C schon reklamiert, zumindest geht das aus den Notizen, die an den Fenstern kleben hervor. Interessant ist jetzt nochmal, wie wir herausfinden, ob unsere Fenster tatsächlich die Qualität haben, die wir auch gekauft haben. Schon in der Planung hatten wir uns für Sicherheitsglas und bessere Verriegelungen der Türen entschieden.

Ach, und unsere Marmorfensterbänke waren bei der Lieferung auch dabei. Es wird so schön werden.

Am Donnerstag wurden die Dachziegel geliefert. Auch hier hatten wir uns bewusst für hochwertigeres Material entschieden. Im Standard werden Betonsteine verbaut. Für uns stand damals im Planungsgespräch die Frage im Raum, welche Alternativen es zu Betonsteinen noch gibt oder ob es auch eine Art hochwertigen Dachstein gibt.
Wir haben uns relativ schnell für den engobierten Dachziegel in antrazit entschieden. Wir hoffen, damit langfristig besser zu fahren und das Dach in 20 Jahren nicht neu decken zu müssen.

In der ersten Augustwoche soll dann das Dach gedeckt werden.

Der Innenausbau: finale, detaillierte Gedanken zu Elektro

Am Donnerstag, den 28.07.2016, hatten wir den Termin mit unserem Elektriker. Die Vorbereitung darauf, war schon etwas schwieriger. Im Vorhinein wurde mir gesagt, dass der Termin drei Stunden dauern wird. Drei Stunden klang viel, sollte am Ende aber trotzdem nicht reichen.

Wir sollten uns über folgende Punkte Gedanken machen:

  • Wo kommt welche Steckdose hin und wieviele?
  • Lage der Lampenausgänge
  • Lichtschalter und Wechselschalter
  • Beleuchtung draußen
  • Strom draußen
  • SAT-Anlage

So qualmten unsere Köpfe am Sonntag und die ganze kommende Woche bis zum Termin mit dem Elektriker. Die grundsätzliche Frage, die sich uns stellte war, wie richten wir unsere Zimmer ein. In etwa wussten wir das schon, aber wenn man die Steckdosenpositionierung und auch die Lampenausgänge definiert, hilft ungefähr gar nicht.
Mittwoch Abend dachten wir, gut vorbereitet zu sein. Wir waren auch fest in dem Glauben, dass wir die drei Stunden nicht ausschöpfen werden, da wir ja so „gut“ 🙂 vorbereitet sind. Um es vorweg zu nehmen, aus drei wurden vier Stunden.

Wir begannen im Hausflur. Dort zeigte uns der Elektriker das erste Problem auf. Die Frage war, wo wir das Flurlicht anmachen und wo ausschalten können. Über alle Laufwege hatten wir im Vorhinein doch nicht nachgedacht. Kommen wir zur Haustür herein, möchten wir auch neben der Hauseingangstür einen Lichtschalter haben. Aber es scheint doch sinnvoll, das Licht an- oder ausschalten zu können, wenn wir die Küche oder das Wohnzimmer betreten. Hinzu kam dann die Entscheidung über Steckdosen, TV und Multimediadose (Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen. Ich bin nicht der Techniker in unserem Haushalt.) Diese Punkte sind wir Raum für Raum durchgegangen.
Im Nachgang hatte es doch geholfen, dass wir uns am Wochenende ganz altmodisch hingesetzt hatten und unsere Räume auf Papier maßstabsgetreu gezeichnet und in 2D eingerichtet hatten.
Gerade bei der Bemaßung der Lichtausgänge im Wohnzimmer war schon ein genaues Maß gefragt. Die Lampen sollen zumindest vorerst über Wohnzimmer- und Esstisch und nicht daneben hängen. Da half uns übrigens auch sehr, dass der Elektriker im künftigen Wohnzimmer die Möbel mit guten alten Bleistiftstrich auf dem Boden andeutete. (Also ruhig zum Planungstermin die Maße aller wichtigen Möbel mitnehmen. 😉 )
Einschränkungen gab es für uns dann noch im Obergeschoss. Da kann man planen wie man will, aber wenn die Steckdosen oder Bettlichtschalter dann plötzlich auf Höhe des Ringankers (Stahlbetoneinfassung zur Stabilisierung der Dachkonstruktion) liegen, wird da keine Steckdose ihren Platz finden. Also kommt sie woanders hin.
Interessant waren auch Punkte, wie unsere Badplanung. Die geplante Vorwand im oberen Bad reicht fast bis zur Tür. Aus unserer Planung geht hervor, dass dort ca. 13 cm Platz ist. Leider ist das zu wenig Platz, um dort einen Lichtschalter oder eine Steckdose zu positionieren. Wir haben den Punkt abändern lassen. Noch geht das ja im Obergeschoss.
Die Liste war gefühlt zumindest endlos.
Es endete mit den Entscheidungen, wo wir außerhalb des Hauses Licht haben möchten und wieviele Stromkabel wir nach außen führen werden, um beispielsweise unter dem Carport und in der späteren Werkstatt über Strom … also auch Licht- oder Starkstrom 🙂 zu verfügen. Die Klingel ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen.
Interessant fanden wir auch, dass unsere Hausbaufirma zusätzliche Elemente wie ein Multimediapaket anbietet. Aus den Zeichnungen geht eine Verkabelung zum Dach / SAT-Anlage hervor, die aber im Vertrag nicht inkludiert ist.Komisch, komisch… 🙁 Darauf hat uns der Elektriker gleich hingewiesen.

In der Summe fühlten wir uns am Ende doch nicht so gut vorbereitet, wie wir dachten. Aber die Beratung des Elektrikers war super.  😀
Nun warten wir gespannt auf den Kostenvoranschlag zu den zusätzlichen Elementen, die wir gern haben möchten. Wir sind gespannt.

NACHTRAG: Der Kostenvoranschlag ist am 01.08.2016 bei uns eingegangen. Uns blieb kurz die Spucke weg. Wir prüfen den KVA heute noch gegen und schauen, ob das alles so passt. Aber letztendlich werden wir auf bestimmte „fundamentale“ Sachen nicht verzichten wollen.

Der Innenausbau: finale, detaillierte Gedanken zu Sanitär

Diese Woche stand im Zeichen der Planung für Sanitär und Elektro. Beide Gewerke riefen uns an und hatten uns eine ordentliche Liste mit Punkten übergeben, die wir in unserer finalen Planung berücksichtigen sollten.

Für Sanitär waren es folgende Punkte:

  • Kontrolle und Absprache der Badplanung einschl. Handtuch-HK (soweit erledigt)
  • Standort vom Heizkreisverteiler der Fußbodenheizung (soweit erledigt)
  • Lage der frostsicheren Außenzapfstelle (soweit erledigt)
  • evtl. vorhandene Küchenplanung (soweit erledigt)
  • Aufteilung des Hauswirtschaftsraumes mit Heizgerät, Speicher, WM (ergibt sich aus Raumaufteilung)
  • Höhe Dusche mit Bemaßung (Recherche unsererseits nötig)
  • Badewanne samt Bemaßung (Recherche unsererseits nötig)

Sanitär war tatsächlich noch recht simpel. Die einzigen für uns relevanten Fragen waren, was an Mehrkosten auf uns zukommt, wenn wir für das Gäste-WC eine andere Toilette und ein anderes Handwaschbecken auswählen würden und was uns das enger Legen der Fußbodenheizung kosten würde. Im Moment möchten wir mit Gas heizen. Gas hat aber eine höhere Vorlauftemperatur als beispielsweise ein Luft-Wärme-Tauscher. Für Gas werden die Schleifen der Fußbodenheizung entsprechend weiter gelegt. Würden wir die Schleifen enger legen lassen, wäre unsere Vorlauftemperatur niedriger. Außerdem könnten wir später den Energieträger wechseln.
Für letzteres hat uns die Firma recht zügig einen Kostenvoranschlag gemacht.

Für die Sanitärobjekte mussten wir in den kooperierenden Fachhandel der Sanitärfirma.
Dort angekommen, waren wir doch recht positiv überrascht. Es gab viele schöne Beispielbäder. So waren wir gespannt, was wir als Inspiration mitnehmen können.
Die nette Dame verwies uns gleich in die Bauherrenabteilung. Dort wurden die Standardbäder der unterschiedlichen Bauträger ausgestellt und wir auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ja…schön ist anders und wirklich zeitgemäß und modern schauen die Sanitärobjekte in dem Bereich der Bauherrenabteilung auch nicht mehr aus.
Wir haben uns ein bisschen beraten lassen. Bei dem WC wussten wir, dass wir gern ein spülrandloses WC in Betracht ziehen. Auch das Handwaschbecken im Gäste-WC sollte eine Spur moderner sein. Hierzu hatten wir auch Elemente zu einem halbwegs moderaten Preis gefunden.

Dann stand noch die Frage mit der Dusche im Raum. Wir hatten uns online eine schöne Dusche eines bekannten Herstellers ausgesucht. Diese sollte im Baumarkt unseres Vertrauens 650,00 € kosten. Für eine Dusche eine Menge Geld, dachten wir. Eine ähnliche oder baugleiche Dusche des gleichen Herstellers wurde in dem Fachhandel auch geführt. Als uns der Preis offenbart wurde, war uns kurzzeitig etwas schwindelig. Die Dusche sollte geschlagene 1.500,00 € kosten.
Hier ist das Schmuckstück.

Dann fanden wir noch zwei Waschtische ganz ansprechend. Im oberen Bad möchten wir später einen Doppelwaschtisch mit Unterschränken haben. Ab 3.000,00 € konnte man auch diese käuflich erwerben. Das sprengt vorerst den Rahmen und die Laune 😉 .
Hier noch ein Bild dazu…

 

Der Rohbau: Die Dachlattung entsteht

Am Wochenende waren wir mal wieder auf der Baustelle. Es ist für uns beide doch jedes Mal sehr spannend, was sich wieder getan hat. Am Montag war erst Richtfest. Da konnten wir noch unsere wunderschönen Holzsparren bewundern. Während der Woche haben die Dachdecker fleißig daran gearbeitet, die Dachlattung fertigzustellen.

Aber seht selbst:

 

Der Rohbau: Giebel sind gemauert, Stützen sind entfernt

Heute waren wir wieder draußen. Wir mussten noch die Bierzeltgarnituren abholen. Die hatten nach dem Richtfest nicht mehr ins Auto gepasst.
Dieses Mal wurden die Giebel bereits ausgemauert. Auch die Stützelemente im Erdgeschoss wurden entfernt. Jetzt kommt die tatsächliche Größe der Räume zur Wirkung.

Aber seht selbst…

Hier unsere 4 üblichen Außenansichten.

1 – Einblick ins Wohnzimmer
2 – Einblick in den Flur
3 – Das Obergeschoss, noch ohne Zwischenwände
4 – Die Gaube

Auf der Heimfahrt nach Potsdam haben wir noch einen schönen Schnappschuss gemacht, der zum Verweilen einlädt.

Und als Panorama …  😉

 

Der Rohbau: Das Richtfest – Dachstuhl steht, es kann gefeiert werden … 

Am Montag war es endlich soweit. Wir hatten Richtfest. Wir waren schon sehr gespannt, was sich alles auf unserer Baustelle getan hat. Als wir auf den frühen Nachmittag in unsere Straße abbogen, waren wir doch sehr überrascht, das unser Traumschloss mittlerweile die Form eines, nein…, unseres Hauses annimmt. In Natura gefällt es uns noch viel besser als auf Papier.

Pünktlich zum Richtfest stand dann der Dachstuhl. Die Zimmermänner hatten unseren Richtkranz befestigt. Dann ging die Feier los. Wir sind mit aufs Gerüst geklettert, da der Brauch ja vorsieht, dass die künftigen Hausherren einen Nagel im Dachstuhl versenken müssen.
Blöderweise musste jeder von uns beiden einen Nagel versenken. Die Nägel waren echt lang und massiv. Björn hat sich ganz gut angestellt, mein Zielwasser war nach drei Schlägen erschöpft, so dass ich den Nagel nur noch verbogen hatte oder gleich daneben schlug.
Einer der Zimmermänner hielt dann eine Rede, zwischendurch hatten wir immer mal wieder mit unseren Gästen geprostet und ein Schlückchen Sekt getrunken. Am Ende hatten wir die Sektgläser zerschmissen, auch das sieht der Brauch so vor.
Björn hatte noch ein paar schöne Worte gefunden, die er an unsere Gäste gerichtet hatte. Mir blieb ein bisschen die Sprache weg. Vielleicht war ich auch schlecht vorbereitet …oder mein Mann hatte einfach schon alles erzählt 🙂 .

Unsere 4 üblichen Außenansichten.

Mit unseren Gästen haben wir dann gemeinsam das Grundstück und das Haus besichtigt. Ein kleines, rustikales Buffet mit Getränken hat natürlich auch nicht gefehlt.

Im Verlauf des Tages mussten wir uns dann noch für eine Fassadenfarbe entscheiden. Wir wussten, dass wir in Richtung orange möchten. Allerdings ist es herausfordernd, den genauen Ton, den man sich vorstellt anhand eines 25 cm²-Blättchens auf eine komplette Hausfassade zu projizieren. So haben wir uns für Farbe 30041 entschieden 😉 .

Die Sockelfarbe haben wir auch noch bestimmt. Hier dachten wir an ein dunkelgrau. Das sollte zu unseren dunkelgrauen Ziegeln passen.

1 – Fassadenfarbe Weber-Maxit 30041
2 – Sockelfarbe BP 21

Alles in allem war unser Richtfest ein voller Erfolg. Zum einen war es schön, mal wieder die Veränderungen zu sehen. Mit Dachstuhl sieht es fast schon aus wie ein Haus 🙂 . Zum anderen haben wir uns sehr gefreut, dass fast alle unsere Einladung angenommen haben und mit uns gemeinsam angestoßen haben.
Wir waren sehr geplättet von den vielen Geschenken, die wir von unseren Gästen erhalten haben. Unser Gedanke war vielmehr, dass es ein nettes Beisammensein bei einem oder zwei Bierchen wird, aber weit gefehlt. Ihr wart tolle Gäste, wir hoffen dass wir ebenso gute Gastgeber waren. So klang der Abend gen 21 Uhr bei Sonnenuntergang aus…

Nun sind wir gespannt, wie unser Häuschen am Ende der Woche ausschauen wird. Die Giebel werden noch ausgemauert. Die Stützen, die im Moment noch die Decke des Obergeschosses tragen, werden entfernt und das Dach soll gedeckt werden.
Nächste Woche kommen dann die Fenster, die Hauseingangstür und die Schweißbahnen ins Haus.

Der Rohbau: Das Obergeschoss ist fertig

Am Wochenende haben wir einen kleinen Familienausflug nach Werder gemacht. Ich selbst war das letzte Mal am Montag vor Ort. Also sollte doch eine Menge wieder geschehen sein.
Wie wir es erwartet hatten, waren die Wände des Obergeschosses fertig gemauert. Dann kann das Richtfest nächste Woche kommen :-).

Hier seht ihr noch unsere künftige Gaube.

Eine kleine Ergänzung habe ich dann noch. Am Mittwoch war unser Baugutachter das erste Mal vor Ort und hat sich die Bodenplatte und das Mauerwerk angesehen. Bis hier her hatte er nichts zu beanstanden, außer eine Kleinigkeit, die von den Handwerkern jetzt behoben wird.

Der Rohbau: Das Obergeschoss wird gemauert

Ich war heute wieder kurz auf der Baustelle und hab unseren Bauarbeitern Kaffee und Eis vorbeigebracht.
Eine neue Ladung Ytongsteine ist auch angekommen, so dass das fast das komplette Obergeschoss mit den Paletten bedeckt ist.
Es ist schön zu sehen, wie nun auch das Obergeschoss langsam Form annimmt. Die Außenmauern werden die Tage hochgezogen und bis Freitag Abend soll das Obergeschoss fertig sein. Wir sind mal wieder gespannt, wie unser Häuschen sich bich bis Freitag verändert habt.

Hier noch die aktuellen Bilder der Außenansicht.

Die Bilder vom Obergeschoss dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Diese Woche wird dann auch unser Baubegleiter das Häuschen mal begutachten. Wir sind gespannt, wie sein erstes Urteil zu den Handwerksarbeiten ausfällt.

Der Rohbau: Zwischendecke ist fertig

Dieses Wochenende haben wir mal wieder einen Ausflug in das schöne Werder gemacht. Ziel war erstmal unser Haus. Am Freitag sollte schließlich die Zwischendecke gegossen werden. Das Ergebnis wollten wir uns nun anschauen.

Das sieht soweit schon gut aus. Kommende Woche wird das Obergeschoss gemauert. Dann ist die Raumaufteilung quasi vollendet.

Den Tag haben wir heute mit einem Spaziergang über die Werderander Insel gemeinsam mit unseren lieben, künftigen Nachbarn ausklingen lassen.