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Der Innenausbau: Abdichtung Leerrohre und Warmwasserisolierung – Teil2

Gestern war mein Engel wieder auf der Baustelle, um sich mit dem Baubegleiter zu treffen. Es sollte der Stand der offenen Mängel festgehalten werden.

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Beginnend im Gästebad wurde festgestellt, dass das letzte zu prüfende Leerrohr schon so umbaut wurde, dass es gar nicht mehr geprüft werden kann. Gerade die notwendige Abnahme wurde gefühlt 1000mal mit unserer Bauleiterin durchgesprochen und auch ihrerseits bestätigt … 🙁 Besonders da dieser Mangel schon länger offen ist und wir zur Nachbesserung aufgefordert haben. Sie wollte eigentlich sogar einen Termin zur Abnahme vereinbaren. Alles ein wenig ärgerlich. Manchmal denkt man, man ist im falschen Film. (Im Nachgang informierte uns unsere Bauleiterin, dass sie das ausführende Gewerk vor der Schließung der Vorwand zur ordnungsgemäßen Durchführung „befragt“ hatte … Hmmmm … Den Puls meiner Frau könnt Ihr Euch vorstellen 😉 )

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Sich ärgern hilft ja alles nichts … Das Öffnen der Vorwand hätten wir leider nicht mehr mit unserem Akku-Schrauber machen können, da alles schon verputzt wurde. Kurzer Hand war aber unser Baubegleiter flexibel … Er schaut es sich beim nächsten Mal zur Estrichtrocknungsphase an. Er wird dann ein kleines Loch in die Vorwand bohren und mit einer Kamera reinschauen … Wir sind gespannt und werden berichten.

Zusätzlich zu den Leerrohren wurde die Isolierung der Warmwasserleitungen bemängelt. Wie schon früher geschildert könnte es hier zu einer Kältebrücke kommen. Daher sollte eine entsprechende Dämmung der Rohre durchgeführt werden. Unser Sanitärmonteur sah dies ein wenig anders. Es fanden entsprechende Fachgespräche zwischen dem Monteur und unserem Baubegleiter statt. Dies wurde mit den entsprechenden Normen begründet.

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Letztendlich wurde die Isolierung umfangreicher durchgeführt …

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Wenn wir schon bei kleineren Mängeln sind … Die Dachdecker hatten ein / zwei Latten, die die Ziegel „tragen“, leider nicht so super fachgerecht angebracht. Hier waren ein paar Enden zersplißen. Dies hätte die Ziegel in ungünstigen Fällen nicht richtig getragen. Nach einer Beanstandung wurde dies aber nun korrigiert.

Der Innenausbau: Abdichtung Leerrohre und Warmwasserisolierung – Teil1

Wir glauben,  dass wenige Häuser ohne jegliche Probleme gebaut werden. So haben auch wir ein paar Beanstandungen, die seitens unserer Baufirma behoben werden müssen.

Ein aktuelles Thema sind die Abdichtungen der Leerrohre, die durch die Bodenplatte kommen. Erst wurden die Rohre gar nicht abgedichtet. Auf der Bodenplatte ist eine „Dachpappen“-Abdichtung verlegt worden, so dass aus dem Boden aufsteigende Feuchtigkeit nicht höher steigen könnte. Jedoch ist dies an den Leerrohren (zur Durchführung) ausgespart worden. Dies muss nun nachträglich abgedichtet werden.
Nach mehrmaligem Auffordern die Rohre vernünftig abzudichten, wurden die Rohre zumindest in Teilen mittlerweile abgedichtet. Wir sind gespannt, wann der Rest dann erfolgt.

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Im oberen Bild ist nun auch der Gasanschluss im HAR zu sehen.

Ein weiteres Problem könnte eine falsche Isolierung der Warmwasserleitungen an Kreuzungspunkten sein. Das hätte zur Folge, dass beim Nichtbeheben eine Kältebrücke entsteht. Heißt … warm trifft auf kalt. Dadurch könnte Feuchtigkeit entstehen und im schlimmsten Fall irgendwann Schimmel. Unser Baubegleiter bemängelte auch diesen Punkt und bat zur Nachbesserung.

Der Innenausbau: Trockenbau, Sani und Elektro in Arbeit

Ach, es ist so schön. jedes Mal wenn wir auf unsere Baustelle fahren, ist etwas Neues zu sehen.
Dieses Mal waren verschiedene Gewerke zugange. Die Trockenbauer und Sani hatten weitergearbeitet. Auch der Elektriker hat mit seinen Arbeiten begonnen. Hier war es für uns interessant, wie die Planung, die wir mit ihm auf Papier durchgegangen sind, nun umgesetzt am Haus aussieht.

Wir fangen am besten mit den Bildern vom Trockenbau an 🙂 Hier ist es äußerst spannend für uns, endlich auch die Raumaufteilung des Obergeschosses zu sehen. Zu Beginn der Trockenbauphase konnten wir uns die Raumaufteilung gar nicht richtig vorstellen, da das komplette OG als ein Raum zu betrachten war. Nun stehen die Wände und wieder fragen wir uns, ob hier all unsere Möbel reinpassen. Im Musterhaus in Erkner (baugleich zu unserem Haus) sahen die Zimmer so geräumig aus.

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Wie wir bereits erwähnten, hat auch die Sani-Firma weitergearbeitet. Dazu auch ein paar Bilder.

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1 – oberes Bad mit Spülkasten
2 – oberes Bad Rohrleitungen
3 – Gäste-Bad mit Spülkasten

Zum Schluss möchten wir noch die Bilder der Elektroarbeiten zeigen.

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1 – Leitungen in der Küche
2 – Leitungen im HAS
3 – Leitungen im Eingangsbereich
4 – Leitungen im Flur OG

Es wird 🙂

Der Innenausbau: Der Trockenbau beginnt

Die Zeit rennt förmlich und mit unserem Haus geht es Stück für Stück voran. Das ist echt schön zu sehen.

Als wir jetzt wieder auf der Baustelle waren, begannen die Trockenbauer mit ihrer Arbeit. Die Regipsplatten und Trägerelemente wurden geliefert und auch die Dämmwolle für die Zwischensparren wurde mittlerweile fast vollständig verarbeitet. Hier war uns wichtig zu wissen, ob auch die korrekte Stärke verbaut wurde, da wir eine dickere Dämmung gewählt hatten. Aber das hatte alles seine Richtigkeit.
Der nächste Schritt ist dann wohl das Verkleiden der Wände wie auch das Stellen der Trennwände. Dann haben wir einen weiteren Eindruck, wie unser Obergeschoss ausschauen wird 🙂

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1 – Zwischensparrendämmung im verarbeiteten Zustand
2 – Material für den Trockenbau
3 – Dämmwolle
4 – Der nun sichere Weg ins Obergeschoss 🙂

Der Innenausbau: Sani hat begonnen

Als das Dach und die Fenster eingesetzt wurden, hatte die Sanitärfirma auch bereits begonnen die ersten Vorarbeiten zu machen. Im Moment wartet die Firma noch auf die Trockenbauer. Die sollen aber nächste Woche Mittwoch mit Ihren Arbeiten beginnen.

Hier noch ein paar Schnappschüsse:

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Erfreulich ist, dass unsere Duschwand im Gästebad nun versetzt wurde, da die Dusche sonst zu schmal gewesen wäre. Damit wurde der erste, kleinere Fehler behoben. Wir hoffen, dass nicht viele weitere folgen 😉 .

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Der Innenausbau: Schweißbahn verlegt

Diese Woche sollte so viel passieren und irgendwie ist nichts so richtig vorangegangen am Bau. Das ist das erste Mal, dass wir so eine Art „Baustopp“ erleben. In der Woche in der unser Richtfest war, hatten die Dachdecker noch an der Dachlattung gearbeitet. Diese liegt nun seit einer Woche unvollendet brach.
Die Fenster sind nicht eingesetzt. Hoffentlich werden sie nicht beschädigt. Eines ist ja schon kaputt gegangen.
Elektro und Sanitär stehen in den Startlöchern, warten aber auch darauf, dass die Fenster und Türen eingesetzt werden.
Die Zwischensparrendämmung wurde auch nicht gemacht.

Nur die Schweißbahn im Erdgeschoss wurde verlegt. Für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig, was diese Woche passiert ist.

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Der Innenausbau: finale, detaillierte Gedanken zu Elektro

Am Donnerstag, den 28.07.2016, hatten wir den Termin mit unserem Elektriker. Die Vorbereitung darauf, war schon etwas schwieriger. Im Vorhinein wurde mir gesagt, dass der Termin drei Stunden dauern wird. Drei Stunden klang viel, sollte am Ende aber trotzdem nicht reichen.

Wir sollten uns über folgende Punkte Gedanken machen:

  • Wo kommt welche Steckdose hin und wieviele?
  • Lage der Lampenausgänge
  • Lichtschalter und Wechselschalter
  • Beleuchtung draußen
  • Strom draußen
  • SAT-Anlage

So qualmten unsere Köpfe am Sonntag und die ganze kommende Woche bis zum Termin mit dem Elektriker. Die grundsätzliche Frage, die sich uns stellte war, wie richten wir unsere Zimmer ein. In etwa wussten wir das schon, aber wenn man die Steckdosenpositionierung und auch die Lampenausgänge definiert, hilft ungefähr gar nicht.
Mittwoch Abend dachten wir, gut vorbereitet zu sein. Wir waren auch fest in dem Glauben, dass wir die drei Stunden nicht ausschöpfen werden, da wir ja so „gut“ 🙂 vorbereitet sind. Um es vorweg zu nehmen, aus drei wurden vier Stunden.

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Wir begannen im Hausflur. Dort zeigte uns der Elektriker das erste Problem auf. Die Frage war, wo wir das Flurlicht anmachen und wo ausschalten können. Über alle Laufwege hatten wir im Vorhinein doch nicht nachgedacht. Kommen wir zur Haustür herein, möchten wir auch neben der Hauseingangstür einen Lichtschalter haben. Aber es scheint doch sinnvoll, das Licht an- oder ausschalten zu können, wenn wir die Küche oder das Wohnzimmer betreten. Hinzu kam dann die Entscheidung über Steckdosen, TV und Multimediadose (Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen. Ich bin nicht der Techniker in unserem Haushalt.) Diese Punkte sind wir Raum für Raum durchgegangen.
Im Nachgang hatte es doch geholfen, dass wir uns am Wochenende ganz altmodisch hingesetzt hatten und unsere Räume auf Papier maßstabsgetreu gezeichnet und in 2D eingerichtet hatten.
Gerade bei der Bemaßung der Lichtausgänge im Wohnzimmer war schon ein genaues Maß gefragt. Die Lampen sollen zumindest vorerst über Wohnzimmer- und Esstisch und nicht daneben hängen. Da half uns übrigens auch sehr, dass der Elektriker im künftigen Wohnzimmer die Möbel mit guten alten Bleistiftstrich auf dem Boden andeutete. (Also ruhig zum Planungstermin die Maße aller wichtigen Möbel mitnehmen. 😉 )
Einschränkungen gab es für uns dann noch im Obergeschoss. Da kann man planen wie man will, aber wenn die Steckdosen oder Bettlichtschalter dann plötzlich auf Höhe des Ringankers (Stahlbetoneinfassung zur Stabilisierung der Dachkonstruktion) liegen, wird da keine Steckdose ihren Platz finden. Also kommt sie woanders hin.
Interessant waren auch Punkte, wie unsere Badplanung. Die geplante Vorwand im oberen Bad reicht fast bis zur Tür. Aus unserer Planung geht hervor, dass dort ca. 13 cm Platz ist. Leider ist das zu wenig Platz, um dort einen Lichtschalter oder eine Steckdose zu positionieren. Wir haben den Punkt abändern lassen. Noch geht das ja im Obergeschoss.
Die Liste war gefühlt zumindest endlos.
Es endete mit den Entscheidungen, wo wir außerhalb des Hauses Licht haben möchten und wieviele Stromkabel wir nach außen führen werden, um beispielsweise unter dem Carport und in der späteren Werkstatt über Strom … also auch Licht- oder Starkstrom 🙂 zu verfügen. Die Klingel ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen.
Interessant fanden wir auch, dass unsere Hausbaufirma zusätzliche Elemente wie ein Multimediapaket anbietet. Aus den Zeichnungen geht eine Verkabelung zum Dach / SAT-Anlage hervor, die aber im Vertrag nicht inkludiert ist.Komisch, komisch… 🙁 Darauf hat uns der Elektriker gleich hingewiesen.

In der Summe fühlten wir uns am Ende doch nicht so gut vorbereitet, wie wir dachten. Aber die Beratung des Elektrikers war super.  😀
Nun warten wir gespannt auf den Kostenvoranschlag zu den zusätzlichen Elementen, die wir gern haben möchten. Wir sind gespannt.

NACHTRAG: Der Kostenvoranschlag ist am 01.08.2016 bei uns eingegangen. Uns blieb kurz die Spucke weg. Wir prüfen den KVA heute noch gegen und schauen, ob das alles so passt. Aber letztendlich werden wir auf bestimmte „fundamentale“ Sachen nicht verzichten wollen.

Der Innenausbau: finale, detaillierte Gedanken zu Sanitär

Diese Woche stand im Zeichen der Planung für Sanitär und Elektro. Beide Gewerke riefen uns an und hatten uns eine ordentliche Liste mit Punkten übergeben, die wir in unserer finalen Planung berücksichtigen sollten.

Für Sanitär waren es folgende Punkte:

  • Kontrolle und Absprache der Badplanung einschl. Handtuch-HK (soweit erledigt)
  • Standort vom Heizkreisverteiler der Fußbodenheizung (soweit erledigt)
  • Lage der frostsicheren Außenzapfstelle (soweit erledigt)
  • evtl. vorhandene Küchenplanung (soweit erledigt)
  • Aufteilung des Hauswirtschaftsraumes mit Heizgerät, Speicher, WM (ergibt sich aus Raumaufteilung)
  • Höhe Dusche mit Bemaßung (Recherche unsererseits nötig)
  • Badewanne samt Bemaßung (Recherche unsererseits nötig)

Sanitär war tatsächlich noch recht simpel. Die einzigen für uns relevanten Fragen waren, was an Mehrkosten auf uns zukommt, wenn wir für das Gäste-WC eine andere Toilette und ein anderes Handwaschbecken auswählen würden und was uns das enger Legen der Fußbodenheizung kosten würde. Im Moment möchten wir mit Gas heizen. Gas hat aber eine höhere Vorlauftemperatur als beispielsweise ein Luft-Wärme-Tauscher. Für Gas werden die Schleifen der Fußbodenheizung entsprechend weiter gelegt. Würden wir die Schleifen enger legen lassen, wäre unsere Vorlauftemperatur niedriger. Außerdem könnten wir später den Energieträger wechseln.
Für letzteres hat uns die Firma recht zügig einen Kostenvoranschlag gemacht.

Für die Sanitärobjekte mussten wir in den kooperierenden Fachhandel der Sanitärfirma.
Dort angekommen, waren wir doch recht positiv überrascht. Es gab viele schöne Beispielbäder. So waren wir gespannt, was wir als Inspiration mitnehmen können.
Die nette Dame verwies uns gleich in die Bauherrenabteilung. Dort wurden die Standardbäder der unterschiedlichen Bauträger ausgestellt und wir auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ja…schön ist anders und wirklich zeitgemäß und modern schauen die Sanitärobjekte in dem Bereich der Bauherrenabteilung auch nicht mehr aus.
Wir haben uns ein bisschen beraten lassen. Bei dem WC wussten wir, dass wir gern ein spülrandloses WC in Betracht ziehen. Auch das Handwaschbecken im Gäste-WC sollte eine Spur moderner sein. Hierzu hatten wir auch Elemente zu einem halbwegs moderaten Preis gefunden.

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Dann stand noch die Frage mit der Dusche im Raum. Wir hatten uns online eine schöne Dusche eines bekannten Herstellers ausgesucht. Diese sollte im Baumarkt unseres Vertrauens 650,00 € kosten. Für eine Dusche eine Menge Geld, dachten wir. Eine ähnliche oder baugleiche Dusche des gleichen Herstellers wurde in dem Fachhandel auch geführt. Als uns der Preis offenbart wurde, war uns kurzzeitig etwas schwindelig. Die Dusche sollte geschlagene 1.500,00 € kosten.
Hier ist das Schmuckstück.

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Dann fanden wir noch zwei Waschtische ganz ansprechend. Im oberen Bad möchten wir später einen Doppelwaschtisch mit Unterschränken haben. Ab 3.000,00 € konnte man auch diese käuflich erwerben. Das sprengt vorerst den Rahmen und die Laune 😉 .
Hier noch ein Bild dazu…

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